Kajaktrips und mehr



Ein Blog von guten Freunden die gerne Kajak fahren, danach ein Bierchen trinken und einfach die schöne Zeit genießen

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…Entschuldigung – aber ich glaube der korkt!


Teil 1 – die Probefahrt

Seit langem liebäugle ich ja mit einem Kajak das nicht unter „inkontinenz“ leidet.  *seufz*

Wie dem auch sei – mein erster Versuch vor 2 Monaten einen Jackson SuperHero probe zu fahren scheiterte an der Verfügbarkeit des Bootes. Aber wie es der Zufall will, tat sich letztes Wochenende eine neue Möglichkeit auf. Ich ergriff sie.

In Lofer angekommen, hob ich voller Vorfreude den grünen Blitz vom Dach 🙂
Keine Löcher rings rum – alles DICHT! Cool.

mein kleiner grüner Korken

Auf dem Bach war es dann aber schon ungewohnt – so taucht mein Nomad ja doch eher sehr wohlwollend und ruhig aus Walzen und Löchern auf – beim Superhero war das eher wie ein Korken. Blub weg – Blopp wieder da. Sehr lustig. An die Fahreigenschaften werde ich mich noch ein wenig gewöhnen müssen – aber ich freu mich schon aufs kommende Wochenende 🙂 bin gespannt wie lange es dauert bis wir Freunde werden. Ich hoffe ja das wir nicht all zu oft getrennte Wege gehen 😉

Bis bald

Eike alias Nomad


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..Wo bist Du?


..war in einer SMS zu lesen. Ich dachte nur: „IM BETT!“ wo auch sonst um diese Uhrzeit?!? O.K. es war erst kurz nach zehn und ich war noch wach… Als ich den Absender sah, war ich eh sofort wieder versöhnt.. die Caro. Nach weiteren 2 SMS hin und her hatte ich mich dann zum Ecuador Nachtreffen an der Saalach verabredet. War es doch wieder eine schöne Möglichkeit alte Bekannte und neue Leute zu treffen und gemeinsam zu paddeln. Aber da gab es ja noch ein Problem zu lösen… Der EISKANAL.. Dummerweise passte mein Zeitmanagement nicht wirklich zu meinem Vorhaben. Aber nun gut – mit ein wenig körperlichem Einsatz und einem vollen Tank läßt sich ja so manche Fehlplanung wieder geradebügeln.

Also am Samstag erst mal schnell zum Bootshaus und die „anderen“ treffen. Nach ausführlichen Diskussionen und Beratschlagungen fuhren wir dann statt um 11 um kurz vor 12 erst gen Augsburg.

Für den Eiskanal sah mein Terminplan ca. 2h vor. Leider hatte ich mich mit dem Wetter vertan – so war es recht warm unter all dem Paddel-Gedöhns was sich wiederum auf die „Trage-Geschwindigkeit“, Pulszahl und Atemzüge pro Minute auswirkte. Und wenn man dann noch nette Mit-Paddler  hat, verfliegt die Zeit nur so – und am Ende fährt man das Ding nur lumpige 2 mal runter…

(hmmm, werde fürs nächste Mal wohl meine Berechnungsformel umstellen müssen oder noch einen Korrekturfaktor hinzufügen…mal sehen..) 

Naja – aber ich mußte rollen (und hab sogar die zweiten 180° geschafft) was für mich ja schon ein Highlight war. Schließlich bin oder war ich mir in der letzten Zeit nicht mehr so sicher ob ich überhaupt noch rollen kann… wenns nicht geklappt hätte, würde ich jetzt bestimmt im schwarzen Meer rumdümpeln..

15 Uhr – umziehen, [Mäcie] (soll Lautschrift sein)  ansteuern und ab nach Lofer. Naja, vielleicht nicht auf dem gaaanz direkten Weg – ein Halt in Raubling geht immer – noch schnell was beim IKO kaufen 🙂

18 Uhr – Ankunft in Lofer am Campingplatz Grubhof. Wie immer einfach schön. Am Abend gabs noch lecker Nudelsalat und Fleisch – gute Gespräche mit Norbert Blank und Thomas Gradl, den beiden Ecuador Experten. (mit Caro hab ich natürlich auch gesprochen…)

Am nächsten Morgen nahmen einige der „Ehemaligen“ an einem Safety Workshop teil – und Caro, Dieter und ich machten uns auf den Weg nach Unken… natürlich per Boot.

Für mich war es wieder ein Highlight – tolles Wetter, top Stimmung und grünes Wasser. Zum ersten Mal hat auch der Hüpfer am Lieferanteneingang  geklappt. Paddel tiiiief rechts in die Strömung und ziiiieehen 🙂

Als mich mein Chef am Montag gefragt hat wie die Termine der letzten Woche waren hab ich erst mal überlegt… „letzte Woche?!?“ … „Termine??“ ich glaub ich hatte immer noch das fette grinsen im Gesicht… was so ein Lieferanteneingang und der letzte Abschlußhüpfer so alles in einem auslösen oder besser in den Hintergrund geraten lassen können …

Nomad


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mal eben zu den Kängurus…


Mario Barth muß ja „mal eben“ die Wohnung renovieren – ich hatte es da a bisserl besser.. und habe die Gelegenheit genutzt „mal eben“ einen Kurzurlaub nach Australien zu machen. Genauer gesagt vier Tage Sydney und 7 Tage im Nothern Territory – zugegeben, vom umwelttechnischen Aspekt und den 4 Tagen im Flugzeug ein eher fragwürdiges Unternehmen – aber vom Erlebniswert eine glatte 1 mit Stern.

Was kann man so in vier Tagen Sydney alles unternehmen? Nunja – als erstes muß man natürlich erst mal die ganzen Zollformalitäten erledigen…  und da kann ich nur tunlichst empfehlen die Fragen zum Import von Lebensmitteln EXAKT zu lesen, zu verstehen, wahrheitsgemäß zu beantworten und etwaig vergessenenes Obst im Gepäck VOR der Zoll-Kontrolle zu essen oder weg zu werfen… Der Zollbeamte hatte nochmal beide Augen zugedrückt als ein Apfel im Gepäck auftauchte… *nee nee neeee!*

Nun ist man also in Sydney. Natürlich bietet sich ein Besuch bei Bondi Beach an. Das macht man am besten per Bus (Linie 380 für schlappe 5$). Man sollte aber tunlichst nicht zu früh den Bus verlassen sondern solange ausharren bis man wirklich den Strand sieht. Manch einer *räusper* steigt zu früh aus und sagt sich „die paar Meter lauf ich“ … (gaaanz blöde Idee) vorallem weil man entlang der Straße keinen Schatten findet und man immer in der prallen Sonne läuft. Lothar M tät sicherlich sagen „again what lerned!“ (siehe Bayern3) Von den restlichen Verirrungen und Verwirrungen schreibe ich besser nicht – Soviel vielleicht noch: wer vor hat von Bondi Beach an die Watson Bay zu laufen sollte besser davon Abstand nehmen… Laut meiner Karte existiert da ein Weg den man laufen kann – aber den muß da jemand in Geistiger Umnachtung eingetragen haben – besser wieder in den 380iger einsteigen und hoch fahren – natürlich für weitere schlappe 4,30$. Für weitere 7$ gehts dann mit dem Schiff zurück zum Quay – das lohnt sich aber, da der Blick auf die Stadt atemberaubend ist 🙂

Den Botanischen Garten sollte man natürlich auch unbedingt besuchen. Am besten steigt man die ausgetretenen Stufen am Circular Quay hoch und hält scih dann nach rechts. Der Garten schließt aber so gegen 17..18 Uhr – deshalb sollte man nicht zu spät hingehen.

Der Australia Square Tower ist auch noch lohnenswert da man von ihm einen tollen Rundumblick über die Stadt hat. Wenn gleich das auch nicht ganz günstig ist und man die Plattform nur für einen satten Aufschlag von ca. 50$ betrten darf. Ich habe den Blick durchs Glas genossen und bin anschließend zum Queen Victory Building gelaufen. Auch ein schönes Gebäude – Die Restaurants sollen ganz gut sein – die Läden die sich dort angesiedelt haben verkaufen aber größten Teils nur Ramsch. Highight war aber ein Modellbaugeschäft mit Märklin-Eisenbahn (ach, was so Männerherzen nicht alles höher schlagen läßt)

Darling Harbour mit seinen vielen Restaurants ist natürlich auch nicht zu verachten *lecker*

Zudem kann ich nur einen Ausflug in die Blue Mountains empfehlen! Ein unvergessliches Erlebnis und das nicht weit weg von Sydney.

Eine Backstage Tour in der Oper lohnt ebenfalls! Sie dauert ca 2h ud ist sehr Informativ! Es war für mich ebenfalls ein absolutes Highlight!

Wie ging es dann weiter? Nunja, nach den paar Tagen (Groß-)Stadt hat mich Landei dann doch in die Natur gezogen.. genauer gesagt nach Darwin und Umgebung. In einer Woche kann man nicht erwarten ein Land komplett kennen zu lernen – deshalb habe ich mich dazu entschlossen nur 3 Nationalparks im Northern Territory zu besuchen. Den Kakadu NP, den Katherine NP und den Litchfiled NP.

Die Reisezeit mit Ende Mai war zwar theoretisch gut gewählt, dennoch waren viele der Straßen noch wegen Überschwemmungen und Straßenschäden gesperrt. So blieb mir die Fahrt zu den Jim Jim Falls mit dem 4×4 Bushcamper verwehrt. Und auch der Flug über den Nationalpark gab nicht den gewünschten Ausblick auf die Fälle. Warum? Nunja, es wird in dieser Jahreszeit viel Buschland abgeflammt um größere Waldbrände zu verhindern – ist ja löblich.. aber dadurch ist die Rauchentwicklung u.U so stark, dass ein Flug über die Berge des Kakadu NP aus Mangel an Sicht abgebrochen wird.

Aber nicht nur die Bränder können einem einen Strich durch die Rechnung machen – auch die Krokodile die es zuhauf im Park gibt. So sind fast alle Pfade entlang der Flüsse ebenfalls gesperrt. Natürlich bin ich darüber froh – schließlich hänge ich an meinen Armen und Beinen (und letzten Endes auch an meinem Leben) und so bleiben eben nur ausgewählte Pfade und Wanderungen…

Meine Highlights: Ubirr – und da den Lookout sowie die Fahrt über eine gravel Road zum Gunlom. Hier sollte man an die Taschenlampe denken, es gibt da nämlich keinen Strom – auch nicht auf der Toilette… und es wird schon gegen 18:30 dunkel 🙂

An dieser Stele zwei Anmerkungen…

Nimm keine weißen T-Shirts mit in den Park. Es dauert keine 10 Minuten und die Dinger sehen eher rötlich schmutzig aus.. Die Sonnencreme tut dann ihr übriges…

Und dann noch ein Wort zur Fahrtechnik auf diesen Pisten: natürlich bin ich kein Profi und es gibt bestimmt viele Leute die über dieses Thema Doktorarbeiten verfasst haben (oder verfassen liesen)… Ich habe es erst langsam über die Wellblechpisten versucht – das hat sich aber als nicht praktikabel erwiesen. Am besten ging es so mit 60 oder 70 km/h – da war dann Verhältniss von Klappern der Töpfe, Schläge im Fahrgestell und Angst vor Wallabies die gern mal vors Auto hüpfen am besten. Vielleicht kann mir ja mal jemend einen Kommentar dazu hinterlassen wie man diese „Straßen“ am besten meistert 🙂

Tja, und dann auf zum Katherine NP (Nitmiluk). Ein toller Park! Wenn man dort hinfährt denkt man nämlich: „Was soll ich hier?“ es gibt lediglich eine kurze „Rundwanderung“ von 3 km oder dann mehrtagestouren. Deshalb habe ich die einfache aber durchaus lohnenswerte Fahrt mit dem Boot gemacht. Man kann zwar auch Kajaks mieten – aber auch hier gibt es Krokodile – und das nicht gerade zu knapp…. die 4 Stündige Tour mit Bademöglichkeit kostet knapp 80$ – lohnt aber wirklich!

Und hier noch ein Bild von der Bootstour:

Achja, sollte jemand auf den dortigen Camping Platz gehen: Bitte verstecke die Erdnußtüte! Ich hatte sie unvorsichtigerweise in der Tasche meines Campingstuhles verstaut – zumindest solange wie ich kein Auge mehr auf den Stuhl hatte. Ein Wallaby (gehört zur Familie der Kängurus) hat sich die Tüte aus der Tasche geklaut! Und was soll ich sagen – die Viecher sind extrem schnell! Ich bin noch dem Dieb hinterher gelaufen aber mit 3..4 Hüpfer war es dann auch weg. Ich konnte dann nur noch zusehen wie es die Tüte elegant geöffnet hat und die ganzen Nüsse teils auf dem Boden verstreut teils direkt aus der Tüte gemampft hat…. Also obacht! 

Im Litchfield NP kann man dann ganz gut baden – auch ohne Krokos. Dafür sollte man sich rechtzeitig um einen Stellplatz auf den Campgrounds kümmern und auch zuvor genügend Wasser gekauft haben! Ich hatte die Rechnung leider ohne den Wirtt gemacht und mußte für ein paar Flaschen Wasser und Blubberbrause über 40$ blechen… selber Schuld!

Aber dafür gabs dann ein paar schöne Bilder vom Wasserfall 🙂

Alles in allem ein sehr lohnedes Abenteur! Ich kann es nur empfehlen!

Nomad


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Steht man da auf dem Kopf?!?


Wer jetzt einen Kajak-Artikel erwartet ist hier falsch! Zwar könnte man, wenn man wollte, auch hier Kajak fahren – aber das tue ich diesmal nicht. Auch Tourenpaddeln ist nicht angesagt – denn es gibt hier Haie und schwabbelige Quallen die einen verbrennen können.. und das tu ich mir dann doch lieber nicht an….

Ich treibe mich nämlich zur Zeit in Australien rum und gehe der Frage nach, ob man „da unten“ auf dem Kopf steht oder nicht.

Und nach vielen ausführlichen wissenschaftlichen Tests und Versuchen habe ich herausbekommen:

Man steht nicht Kopf – und schon gar nicht auf dem Kopf! Ab und zu tut der zwar weh –  vorallem wenn man zuviel australisches Bier genossen hat – aber hierzu kann ich sicherlich nach Abschluß weiterer Tests mehr Auskunft geben. Denn ein eindeutigen Zusammenhang zwischen Biermenge, Sorte und Tageszeit ist noch nicht 100%ig zu sehen.

Es ist also alles wie gewohnt: Füße unten, Kopf oben…

Die Oper in Sydney

Nomad


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Hage, jemand zu Hage??!?


so oder so ähnlich würde sicherlich der Maulwurf fragen wenn er auf Kajak.at die Pegel bertrachtet und feststellen muß…. es gibt nur gaaanz wenig Wasser.

Aber wieso soll man sich die Laune verderben lassen? Tessin oder Saalach, wo ist da schon groß der Unterschied? – schließlich liegen die Anfangsbuchstaben ja sehr nahe im Alphabet beieinander …

Also abgemacht – so ging es letztes Wochenende erst mal an die Saalach. Bei Königwetter und guter Laune machten wir uns ans Werk und fuhren bei entspanntem Niederwasser die Slalomstrecke mit anschließender Schlucht weiter bis nach Unken wo dann meine eingeschlafenen Beine doch froh waren wieder aus dem engen Boot zu kommen…

Auf dem Camping Platz in Lofer machte ich mich dann gegen später auf Entdeckungtour. Schließlich kennt man zwar als Kajaker alle Steine über und unter Wasser aber die Umgebung rund um den Bach kommt meist zu kurz…

Hier als Tipp der Wegweiser zur Strohwollner Schlucht. Man findet ihn, wenn man nach der Holzbrücke nach rechts flußaufwärts läuft (20min):

Am nächsten Morgen dann zusmmenpacken und ab an die Lammer. Zugegeben – „L“ liegt nicht so nah an „T“ wie das „S“ der Saalach – aber das es nicht ins Tessin ging hatten wir zu diesem Zeitpunkt schon überwunden…

Und was gibt es schöneres als am Morgen bei Sonne durch die Klamm zu wandern und sich auf die Befahrung zu freuen? Dieses mal zu einer eher ungewohnten Zeit – bin ich mit René sonst immer früh morgens (also nicht nach 10) durch die Lammer gepaddelt war es diesesmal schon fast 12Uhr bis wir am Einstieg waren und uns umzogen..

Für mich war es wieder ein ganz großes Highlight – nachdem ich beim letzen Mal einen Schwimmer nach dem „Eingangs S“ hatte lief diesemal alles zu meiner vollsten Zufriedenheit. Der Boof war geil – konnte mein Grinsen nicht wirklich unterdrücken 🙂

Danach dann weiter an die Koppi – bei einem Pegel von etwas über einem Meter. Auch hier hatten wir wie erwartet viel Spaß – vorallem bei der Berge-Aktion am Baum 🙂  Es war wieder mal vorhersagbar.. Der Abstand war zu klein. Der Baum doch nicht so einfach zum Drüberfahren und wenn dann mal schon jemand quer davorhängt, macht es der Nachfolger nicht wirklich besser… Wie auch immer, R hing quer mit dem Boot davor und drohte vollends umzukippen und unter den Baum zu geraten – mit vereinten Kräften schafften wir es dann das Boot mit Paddler über den Baum zu zeihen – ich freu mich auf die Aufnahmen der Helmkamera!

Da in Kärnten die Gail knapp Mittelwasser hatte, machten wir uns auf gen Süden. Nun war ich erst einmal an der unteren Gail – aber ich hatte ganz bestimmte Vorstellungen wie die obere Gail so sein müßte.. Naja, ich glaube ich hätte doch vorher mal den Führer lesen sollen damit sich meine Enttäuschung nicht so offensichtlich in meinem Gesicht abzeichnet.. Wie auch immer – ich habe keinen neuen Lieblingsbach. Aber doch bin ich froh auch diesen weißen Fleck auf meiner Paddel-Karte nun endlich mit Farbe gefüllt zu haben…

Nun freue ich mich auf das Filmmaterial…

Nomad


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Auf der Suche nach Sonne


LIVE TICKER
Freitag:
Ein kleiner Wochenendtripp steht an. Auf nach Österreich um mal wieder ein wenig Boot zu fahren. Das Wetter hier noch schlechter als zu Hause. Am Arlberg 5,5 Grad Außentemperatur und der Schnee in Sichtweite.
Vom Wetter kann es also nur besser werden. Wasser ist aber reichlich vorhanden. Am Abend noch ein kurzer Run auf der Sanna die gut eingeschenkt ist. Pegel weiß ich nicht. War aber ein schöner schneller Wuchtwasserritt. Schön rund 🙂 eben. Ca 25 Minuten auf dem Wasser und schon war auch schon der Ausstieg erreicht….
Morgen geht es in Richtung Pitzbach oder Ötz. So genau steht der Plan aber noch nicht.
Das Wetter soll auch besser werden.
Immer noch auf der Suche nach der Sonne….

Samstag:
Sonne gefunden und das Wasser nicht verloren.
Es hat sich am frühen Morgen schon angedeutet dass es heute ein sonniger Tag werden sollte. Nach dem Frühstück stand die Rosanna auf dem Programm. Für mich eine Erstbefahrung. Wasser war immer noch gut drin. Der Fluss ähnelt ein wenig einer alpinen Autobahn aus Wasser. Es geht zügig dahin ohne Kehrwässer und ruhigen Abschnitten. Hohe Wellen und auch ein paar Stellen wo man nicht unbedingt hin möchte. Alles in allem aber easy. Schnell durch, danach erst mal Kaffeepause. Davor noch kurz das Auto von 2 Bekannten umgestellt mit denen man sich zusammengesimst hat.
Danach ins Pitztal. Hier dann aber gekniffen da schon satt Wasser in der steilen Rinne war. Ich kenne den Bach nicht und beim besichtigen war das schon Grenze. Und es gibt noch schwerere Stellen. Dann eben wieder ein wenig Auto fahren. Das Ötztal ruft. Auf zur oberen. Ende des Sölden Kataraktes kurz besichtigt und wieder auf ins feuchte Vergnügen. Ein schneller und wuchtiger Ritt, der sehr viel Spass gemacht hat.
Den Abend auf dem Strassenfest in Huben verbracht. Viele Strassenmusiker die mehr oder weniger ihr bestes von sich gaben. Einen seltsamen Burger und eine Pizza (naja fast-Rest wird mein Frühstück) später ist es nun an der Zeit die Sterne der kalten Nacht alleine zu lassen. Morgen wollen wir ja noch ein wenig am Stock ziehen…….

Sonntag:
Etwas verspätet und nicht mehr ganz live, aber der Sonntag soll hier natürlich auch nicht fehlen.
Nach Frühstück und vergeblicher Sonnensuche ging es nun ab zur unteren Venter Ache. Wasserstand war doch einiges mehr als ich sie sonst immer gepaddelt bin. Ein gutes Gefühl versprach aber einen schönen Tag. Eine der Kernstellen (Nase in Flussmitte) kurz von der Straße oben aus besichtigt, stand einen schönen Ritt nichts mehr im Weg. Anscheinend noch nicht ganz wach hat mir die Ache dann aber doch 2 Rollen abgefordert. Wie sagte Bernie – „da bekommt das Sprichwort einen kühlen Kopf bewahren einen ganz tiefen Sinn“. Ist die Venter Ache als Quellfluss der Ötztaler Ache und Gletscherfluss doch immer sehr frisch.

Danach haben sich die Wege von uns und unseren Mitpaddler (Vorpaddlern) wieder getrennt. Sie setzen an zum second run-double fun. Uns zog es noch weiter an die Melach. Laut Internet mit Pegel knapp unter Mittelwasser sollte dieser Bach von mir und Thomas erstbefahren werden. Die Strecke von der Straße aus besichtigt, da ein anhalten manchmal doch etwas schwer möglich ist. Hineingefallene Bäume werden da schnell zur Falle. Baut die Melach über die Fahrtstrecke doch mächtig Höhenmeter ab. Über 5 Kilometer Fahrstrecke 281 Höhenmeter (56 Promill) lt. 4-paddlers.com. Es geht also ständig ordentlich Berg ab 🙂 Etwas angespannt, da ja in nicht alle Stellen eingesehen wurde, war es dann aber doch eine sehr schöne Befahrung. Aber auch anstrengend. Psychisch und physisch. Mit der Pizza vor der Fahrt gestärkt hat das aber schon gepasst.

Tja die Pizza, sonstiges Essen oder eine Verunreinigung im Wasser hat mir aber dann die Woche drauf mächtig vermiest! Starkes Fieber, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Schmerzen in allen Gliedern sollten die Begleiterscheinungen dieses Trips sein….. Und ich war nicht der einzige den es erwischt hatte. Der Burger könnte natürlich auch schuld dran gewesen sein.

Bilder gibt es von diesem Wochenende nicht viele – war ich doch mit paddeln beschäftigt. Und wenn es schneller und wuchtiger ist fehlt einfach ein wenig die Zeit dafür.

Pegelstände vom Wochenende:

  • Sanna  120 cm
  • obere Ötz 225 cm
  • Rosanna ? genug 🙂
  • untere Venter 225 cm Pegel Ötz
  • Melach 62 cm